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18/05/17 - shows
18/05/17 - discovery
26/04/17 - shows
16/04/17 - int040
16/04/17 - int041
12/04/17 - shows

discovery



EXILES ON MAINSTREAM

is a project of Rhizom / Graz / Austria as part of the V:NM festival. listening sessions, statements, discourse, artwork, installation with following amazingv austrian labels: chmafu nocords, god records, rock is hell, epileptic media, numavi records and interstellar records.
this project runs from may 23rd till may 27th 2017 at Rhizom / Palais Attems / Graz.

[rhizom.mur.at]

supported by:



[ske-fonds.at]

INT040 - TUMIDO



INT 040 | LP
TUMIDO xaxim

release date: november 1st, 2016

The austrian trio TUMIDO with Bernhard Breuer (Elektro Guzzi, Metalycée, Innode) on drums, Gigi Gratt (Gis Orchestra, Ni, Romanovska) on trumpet, tres and Mario Stadler (Fang den Berg, The Sickerboys) on guitar, bass and electronics released their seventh album "nomads" on Interstellar Records in 2014.
Two years later their new album "xaxim" arrives. "xaxim", being one of the tracks on "nomads", was, for TUMIDO, the ideal track to be remixed. They invited friends and members of other bands to do remixes of "xaxim" for this album.
On the first track NIK HUMMER (Metalyée, Ex-Thilges3) derives maximum energy from the sounds, as on the second track STEFAN NEMETH (Innode, Ex-Radian) blows your mind with a monotonous loop which, over time, gets to the peak of intensity. On side B of this 180 gr 12inch Vinyl, BUENOVENTURA (Elektro Guzzi) puts TUMIDO on the dancefloor with danceable and inteligent beats and TUMIDO themselves, finish this album with an epic soundscape.
"xaxim" is one of those albums that demand a powerful soundsystem for maximum intensity. "Lärm erzeugt Energie" ("Noise generates energy") Bernhard Breuer said in an interview once, and he's still right!

tracklist:
/a1 nik hummer - remix
/a2 stefan nemeth - remix
/b1 buenoventura - remix
/b2 tumido - remix

lineup:
bernhard breuer (drums)
gigi gratt (tres, trumpet)
mario stadler (guit, bass)
nik hummer (remix on /a1)
stefan nemeth (remix on /a2)
bernhard hammer (remix on /b1)

'xaxim' originally released on 'nomads' (int036)
written and produced by: tumido (mario stadler, gigi gratt, bernhard breuer)
mastering by: audiobomber
cover by: tronstoner

downloads:
artwork [tif]

reviews:
Vor Xaxim (INT040, LP) war "Nomads" (2014). Und darauf eben TUMIDOs Monstertrack 'Xaxim'. 12:14, abgestempelt von Mario Stadler (guitar, bass), Gigi Gratt (tres, trumpet) & Bernhard Breuer (drums) mit allem Tu, Mi & Do. Diese 12" schickt dieses Viech durch den Mischpult-Konverter von zuerst Nik Hummer (Ex-Thilges3, Metalycée), der es als grummeliges Tamtam pulsierend und oszillierend durch den Stereoraum kurven und in Elektrostaub rumstampfen lässt, mit kratzigem Akzent und dumpf bedongt. Stefan Nemeth (Ex-Radian, Innode) beginnt mit Herzschlagbass, den er schnarrend und mit Clickbeat in Wallung versetzt. Als TripHop, der im Raupenstil voran kriecht, wird das immer üppiger aufgemischt zur großen, schnurrenden Rauschwolke. Buenoventura aka Bernhard Hammer (Elektro Guzzi) verwirbelt den Beat für Tanzbeine, die sich bei x- und y-Figuren nicht die Haxen brechen, und dudelt dazu noch keyboardmelodiös. Xaxim? Ein Klacks. Tumido selber fangen ähnlich wie Hummer an, wobei auch die Gitarre mitmischt und bei allem Eisenmehl doch etwas harmonieselig Sonores. Durchzuckt von Schlagkaskaden, rauscht es wiederum klangwolkig auf, so euphorisiert sausend, dass Auf- und Untergang sich ineinander auflösen. (BAD ALCHEMY rbd)

Xaxim, eines der fünf herausragenden unter ausschließlich herausragenden Stücken des Tumido-Albums Nomads, hat das Trio von Gigi Gratt, Bernhard Breuer & Mario Stadler an befreundete Kollegen zur gefälligen Verwurstung freigegeben – und letztlich auch an sich selber. De facto stecken sämtliche Gäste mit Präzisionsdrummer Breuer in jeweils einer anderen Band als Tumido unter einer Tuchent: Nik Hummer in Metalycée, Stefan Németh in Innnode, und der, der sich Buenoventura nennt (manchmal mit, hier ohne Durruti), in Elektro Guzzi. Drei bzw. vier Ensembles also, die auf Breuers stilistische Spannweite schließen lassen. Also tritt der Idealfall ein, und die detaillierten Klangästhetiken der Gäste unterscheiden sich wohltuend voneinander. Nix Schlimmeres wäre vorstellbar als Verdoppelung des Immergleichen. Hummer wählt eine kühle, trockene, technoide Temperatur, die er gleichwohl allmählich zu erhitzen vermag; Németh lässt es digital brutzeln, bevor er die Befreiung ins Ekstatische befördert; und Buenoventura verlegt sich auf die Spezialdisziplinen Psychodelik und Hypnose, ohne das Tanzbein zu vernachlässigen. So ermöglichen sämtliche drei Gastbeiträge jeweils andere Aspekte, differente Sichtweisen einer so ausdifferenzierten wie multipel krachenden Originalvorlage. Bei Tumido selber handelt es sich nicht um einen Remix im engeren Sinn. Sondern im weiteren insofern, als der Track nochmals, aber auf neue Weise eingespielt wurde. Erweitert, extended, episch. Auf Breitwandformat aufgeblasen. Wahrscheinlich sind nur die Großen zu so einem Soundscape fähig, Tumido gehören zweifelsfrei dazu. Eine späte beste Platte 2016, noch dazu auf schön schwerem Vinyl. Also wenn Sie sich aus dem Vorjahr nur eine einzige kaufen möchten, nehmen Sie die! (FREISTIL felix)

Two years on from the release of the album Nomads, Tumido return with xaxim – an EP of remixes of the track from Nomads. That’s two years to assemble four remixes, one of which they’ve done themselves. There’s nothing like working at a leisurely pace. Was it worth the wait?
Nik Hummer’s remix goes for the slow build, shuddering bass throb and flashing electrode treble rumble for an eternity, building tension and expectation. It’s three minutes before the bumping beats slide in and kick out a devilishly low-down groove. Stefan Nemeth strips it back to a bare bass loop, all subsonic tones and burred edges, grinding out a monotonous yet majestic dirge. The Buenventura remix offers some relief, with an uptempo, beat-led reinterpretation. Hectic rhythms bump hard, and the bleepy analogue synths over the top have a classic vintage vibe about them. The tracks builds and expands, layering up and growing in density until it obtains an optimum groove.
Tumido’s own reworking is perhaps the most radical of all, accentuating the darker tones with elongated, organ-like drones which swell and crackle with overloading low-end frequencies. Rippling waves of metallic-edged sound tear through the deep, wide expanse to create a vast swathe of pulsating sonic space. It’s a towering display of magnificence which ends abruptly and rather disappointingly.
Was it worth the wait? For the final track alone, yes. (auralaggravation.com james wells)

Tumido ein österreichischer Dreier bestehend aus Schlagzeug, Trompete, Gitarre und Elektronik. Er besteht seit Anfang der 00er Jahre und hat seitdem acht Alben und einige Samplerbeiträge veröffentlicht. Xaxim ist nun ihr neuntes Album, doch eigentlich handelt es sich um den 4-fachen Remix eines Stückes des 2014er Albums Nomads.
Die vier Remixe bewegen sich alle im Bereich von 6:20 und 7:29. Eröffnet wird der Reigen von einem sehr tanzbaren, schnellen Mix des Stückes von Nik Hammer. Er macht aus dem Stück eine flotte Electronica-Nummer mit packenden Beats und sehr interessanten Effekten. Weit entfernt von stumpfer 08/15 Electronica-Musik.
Der zweite Remix stammt von Stefan Nemeth und zieht den Stecker aus der Nummer. Der pumpende Bass bleibt zwar das Erkennsungszeichen, entwickelt sich hier jedoch zu einer dröhnenden, langsam pumpenden Dauerbeschallung. Darunter liegt ein einfacher, aber packender Perkussionssound und darüber atmosphärische Geräusche. Mehr die Version für die Goth-Disco.
Mit der Buenoventura-Version geht's dann ab in den Club. Pumpende Downbeats mit einer dezenten, aber schnellen Perkussion, typische Clubsounds lassen das Stück zu einer perfekten Dancefloornummer als Stück vor dem Höhepunkt des DJ-Mixes werden. Allerdings erkenne ich das Original in dieser Version tatsächlich nicht wieder.
Abgeschlossen wird mit einem Remix von Tumido selbst. Sie präsentieren ihr Stück mehr auf den Gitarrensound des Originals fokussiert. Die wabernden Gitarrenklänge leiten das Stück finster-psychedelisch ein, bevor dann eine unheimliche Elektronik hinzukommt und so Psychedelik-Noir mit schrägen Rhythmus produziert. Ein gewaltiges, atmosphärisches Biest.
Insgesamt bekommt man zwar viermal dasselbe Stück geliefert, aber im Gegensatz zu so manchen Remixarbeiten sind es eigentlich tatsächlich vier sehr eigene Stücke. Bis auf den “Buenoventura Remix“, der mir etwas zu flach geraten ist und mit dem Original an sich nichts zu tun hat, gefallen mir auch alle drei Versionen. Dementsprechend ist es durchaus okay, diese Geschichte als Album anzubieten. Durchaus gelungen. (musikansich.de wolfgang kabsch)

Vier Remixe eines Tracks vom letzten Album (nomads) als vollwertige Veröffentlichung? Das österreichische Trio Tumido bejaht die ketzerische Frage mit einem recht klaren „passt schon“. Schließlich offeriert xaxim (Interstellar Records) vier grundverschiedene Bearbeitungsauffassungen auf gültiger Longplayer-Distanz. Es braucht also niemand zu befürchten, mit „der Neuen“ von Tumido zu wenig Hirnfutter, Gaumenschmaus und Ohrenzug zu Gemüte geführt zu bekommen. Da wollen wir uns also vor allem die entsprechende LP lieber mal nicht entgehen lassen.
Gestatten, Tumido: Mario Stadler (Fang den Berg, The Sickerboys) an Gitarre und Bass, Gigi Gatt (Gis Orchestra, Ni, Romanovska) an der Tröte und dem kubanischen Tres sowie Bernhard Breuer (Elektro Guzzi, Metalycée, Innode) an Becken und Fellen. Gemäß dem Wahlspruch „Lärm erzeugt Energie“ bereits seit 2003 im Dienste der betont energetischen (und direkt wirksamen) Klangerzeugung unterwegs, haben sie im Sinne ihres Titels xaxim nunmehr gleich drei eloquente Kollegen beauftragt, um Aspekte herauszuschälen, die das Original zuvor noch im Verborgenen aufzubewahren pflegte.
Nik Hummer (Metalycée, Ex-Thilges3) vollzieht an xaxim einen raffinierten Strip, der anhand jeder Menge Suspense zum porno-akustischen Kern des Ausgangsmaterials dringt und ihn – hart aber gerecht – in einem gleißend heißen Schummerlicht zur Exploitation freigibt. Ebenso unmissverständlich explizit, dafür aber ohne die Distanz eines nur Zusehenden, beißt Stefan Nemeth (Innode, Ex-Radian) xaxim direkt ins Fleisch. Als Mandibel verwendet er einen hinreißenden Loop, der sich ob seiner virulenten Ader auch für weitere Wohltaten empfiehlt.
Buenoventura (Elektro Guzzi) fügt zum Auftakt der B-Seite jede Menge Schweißperlen in die längst gefurchten Ritzen namens xaxim. Imperativ, konzentriert und keinesfalls zu widerlegen. Von soviel profan verdorbenen Hedonismus herausgefordert, setzen Tumido selbst – in Form eines gewaltigen, auf majestätische Eskalation bauenden Schlussakts – dieser insgesamt erneut herrlichen Energieerzeugung ein würdiges, wenn wohl hoffentlich auch nur vorläufiges Ende. Von wegen: Da steckt noch mehr drin! Tonarm, walte deines Amtes. (amusio.com stephan wolf)

‘Xaxim’ is one of the tracks from Tumido’s previous album ‘Nomads’ from 2014; and I haven’t heard it. This LP is effectively four remixes of that track; so I had to hunt that down to give it a listen in its original format. Happy enough with the electronic-come rhythmical Industrial/tribal affair on offer I was ready to give this a listen.
Nik Hummer gives his best stab at altering the track into a dramatically different affair that has dub elements flowing throughout. Stefan Nemeth brings the atmosphere, slowing the song right down to its grinding core; and Buenoventura bring 80’s dance sensibility into play. Tumido also provide an alternate version stripped of rhythm and along with their cohorts on this release, have produced better versions than the original.
Overall this is fairly decent; and the re-mixers have provided a good representation of their own individual styles. This however, is just one for those already acquainted with Tumido; and should only be purchased if you have grabbed a copy of their previous output (and therefore limited in its appeal).(blackaudio.wordpress.com)



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