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discovery



A STORY OF SAHEL SOUNDS

on october 15th, 2017 - interstellar records & werk02 presents the very first time screening, in austria, of the beautiful movie about the label sahel sounds. all this will happens at forum stadtpark, one of our favorite places. next to the movie, there will be a djline of florian kläger (director of a story of sahel sounds) and richie herbst (interstellar), next to a movie talk and a records booth.

[www.sahelsounds.com]

supported by:



[ske-fonds.at]

INT021 - TUMIDO



INT 021 | LP
TUMIDO hunde

release date: february 24th, 2011

After their 2008 album "Orgy," Austrian duo TUMIDO present their third release.
With "Hunde", Bernhard Breuer and Gigi Gratt demonstrate impressively that it is still possible to walk off the beaten track in the vast lands of experimental instro noise rock.
Some bands defy all categories, dogmas and conventions, and just do their own, inimitable thing.
Tumido, from Ottensheim and Wien, undoubtedly belong in the realm of these intelligent, innovative players. Two highly independent instrumentalists, Bernhard Breuer (as known from Metalycée and Electro Guzzi) and Gigi Gratt (you who have seen with Ni and Braaz) follow their own vision - a vision that includes almost every single style in modern musical, and thus eludes common genre definitions.
With TUMIDO, everything's fair if it serves their music. The main ingredients of this Austrian duo's sound banquet are rock (of the noisier kind), electronic sound art and improvisation, a pinch of jazz, and lots and lots of groove. "Hunde" is an intense and atmospheric listening experience.
Enthusiasts of experimental and avantgarde sound will love it.
mica.at (interstellar edit)

/a1 hunde
/b1 potop

line-up:
Bernhard Breuer (drums)
Gigi Gratt (bass)

recorded and engineered by: Goon Studios & Tumido
mastered by: Alexander Jöchtl
layout by: zoe*fotografie

downloads:
artwork [tif]
int021-mp3 [mp3/zip]
int021-flac [flac/zip]


interview:
Es gibt Bands, die nicht und nicht in eine bestimmte Schublade passen wollen, die sich gekonnt allfälligen musikalischen Dogmen und Konventionen gekonnt entziehen, denen es egal scheint, welches Etikett sie umgehängt bekommen und ganz ohne Scheuklappen ihr eigenes unverwechselbares Ding durchziehen. Eine solche Band ist Tumido.Das mica traf die Combo kurz vor einem ihrer Live-Auftritte und sprach mit Bernhard Breuer (Schlagzeug), Mario Stadler (Sound) und Gigi Gratt (Bass) über organische Entwicklung, Sogwirkung und weißes Rauschen. Das Interview führte Markus Deisenberger.

Wie viele Leute, glaubt ihr, werden heute kommen, um euch live zu sehen?
B: Ich glaube, es werden schon einige kommen. (lacht) Und hoffentlich nicht nur, weil es gratis ist.
G: Weil wir in Wien schon oft gespielt haben, vor allem mit Bulbul.

Du lieferst ein schönes Stichwort. Was verbindet euch eigentlich mit Bulbul?
B: Viel, das ist eine lange gemeinsam Geschichte. 2005 haben wir uns in Wels kennen gelernt.

Beim Unlimited-Festival?
B: Nicht direkt, aber im Unlimited-Umfeld, ja.
G: Und es gibt ein kleines Festival in Schrattenberg , wo Künstlerpräsentationen stattfinden. Da waren Bulbul dort, und ich auch. Und da haben wir die Idee geboren, einen gemeinsamen Set zu spielen. Daraufhin haben wir eine Woche lang ein gemeinsames Programm erarbeitet und das im Anschluss auch gemeinsam präsentiert. In weiterer Folge hat es sich dann immer wieder ergeben. Der Gipfel war letztes Jahr, als wir beide neue Platten draußen hatten und gemeinsame eine Reihe Dreier-Konzerte spielten, d.h. am Anfang spielte Bulbul, dann wir und zum Schluss beide Bands gemeinsam.

Wie kann man sich das live vorstellen? Läuft das auf Impro hinaus?
M: Das kommt ganz darauf an, worauf wir gerade Lust haben.
G: Es gibt schon auch gemeinsame Nummern. Bubul sind über die Jahre einfach gute Freunde geworden.

Habt ihr auch die gleiche musikalische Sozialisation?
B: Eigentlich nicht.
G: Wo wir herkommen nicht, wo wir jetzt sind, schon.
B: Bulbul kommen grundsätzlich eher aus dem Rock oder DIY-Punk, während wir eher vom Jazz oder Free-Jazz kommen.
G: Bulbul wurden im Laufe der Zeit jazziger und wir rockiger, so haben wir uns in der Mitte getroffen. Wir haben einfach eine ähnliche Auffassung von Musik.

Ihr habt alle Jazz studiert?
G und B: Ja

Und wo?
G: In Linz

Und dann irgendwann wie alle anderen, die ich bisher zu diesem Thema befragt habe, die Nase voll gehabt?
B: Nein, das war eigentlich nicht so schlimm. Weil es viele Leute gab in unserem Jahrgang, die eine ähnliche Auffassung von Musik hatten.
G: Im Umfeld von artonal konnten wir gemeinsam viele verschiedene Sachen probieren.
B: Mit Jazz kamen wir gar nicht so viel in Berührung.
G: Ich glaube, wenn man Musik studieren will, ist Linz noch immer die beste Station. Trotzdem ist es wie in jeder anderen Institution auch zuerst einmal schwierig.

Wenn ihr euch jetzt zwischen Chaos und Konzept, zwischen Noise und Mathematik entscheiden müsstet, was würdet ihr nehmen? Worauf könnte ihr leichter verzichten?
G: Hilfe! Das ist schwer zu sagen.
B: Eine Zeit lang waren wir mathematischer, jetzt regiert wieder mehr das Chaos, würde ich sagen.
G: Das glaube ich auch. Aber ich würde es eher auf Sound und Energie statt Struktur und Konzept fest machen. Die sind im Laufe der Zeit immer wichtiger für uns geworden. Gerade mit diesem Album jetzt hat sich das so entwickelt, dass Sound und Energie immer weiter in den Vordergrund rückten und Technik und Strukturen zurück gedrängt wurden.

Am aktuellen Album habe ich den Eindruck, dass ihr euch streckenweise sehr weit rauslehnt, aber doch immer wieder zum Beat, also zu einer Art von Struktur zurückkehrt. Kann man das so sagen?
G: Schon, ja. Das kann man schon so sagen
B: Für das neue Album haben wir versucht, das Strukturdenken ad acta zu legen. Ein Jam sollte es aber auch nicht werden, es ging uns vielmehr um ein energetisches Konzept. Wir sagten uns zum Beispiel: Jetzt spielen wir so lange, bis sich weißes Rauschen ergibt. Wir verdichten die Musik so, dass irgendwann nur noch weißes Rauschen übrig bleibt. Das war die Vorgabe und nicht: Jetzt spielen wir vier Takte das und anschließend vier Takte das. G: Damit setzt das jetzige Album auch einen starken Kontrapunkt zum letzten Album, das sehr strukturiert war und aus richtigen Songs bestand.

Seid ihr komplizierter geworden?
B: Nicht unbedingt, aber unsere Musik hat auch nicht an Komplexität verloren.

Euer aktuelles Album ist auf den Punkt gespielt und präzise, es klingt aber trotzdem rau und dreckig. Wie habt ihr das geschafft? War euch das überhaupt ein Anliegen?
B: Dreck ist immer ein Anliegen.
M: Das ergibt sich von selber, würde ich sagen.
B: Klinischen Sound zu vermeiden ist keine bewusste Entscheidung, sondern es gibt so eine Art Grundverständnis zwischen uns, was den Sound angeht. Über das haben wir nie diskutieren müssen.
G: Stimmt. Das ist eine klare Vorstellung. Schon das letzte Album haben wir gemeinsam mit Mario und Manuel aufgenommen. Da braucht es keine großen Worte mehr. Da herrscht blindes Verständnis.

Dein Sound am Bass, Gigi, ist aber ganz bewusst so wie er ist, nehme ich an.
B: So ist es. Jeder für sich weiß, was er tut.
G: Der Sound selbst ist natürlich schon sehr bewusst. Es geht um das Wissen, wie es zu klingen hat.
B: Jeder weiß, was er beizutragen hat, damit es so klingt, wie wir wollen, dass es klingt.
M: Jeder zieht seine eigenen Schlüsse aus dem, was passiert.
B: Genau, aber es gibt einen unausgesprochenen Grundkonsens darüber, wie es klingen soll. Da braucht man sich kein großartiges Konzept dazu überlegen.
G: Tumido selbst hat sich auch immer sehr organisch entwickelt. Ursprünglich etwa haben wir Gitarre und Schlagzeug gespielt, dann kam erst Bass dazu. Dann haben wir mit Loops gearbeitet. Was ich sagen will ist: Bestimmte Dinge haben sich zwar verändert, es war aber immer klar, wo sich das gesamte Projekt hinentwickeln soll.

Dass das neue Album nur zwei Nummern, nämlich „Hunde“ und „Potop“, aufweist, war auch geplant, nehme ich an.
G: Das war der Plan, ja.
B: Und dass es ein Vinyl in kleiner Auflage wird, das war auch von Anfang an klar.

Und der Titel „Hunde“? Wie kam es zu dem?
B: Das war purer Zufall. Manuel hat während der Aufnahmen, als wir noch keinen Titel hatten, gemeint: Warum nicht Hunde? Und das hat einfach super in die Stimmung gepasst und wurde sofort übernommen.
G: Was ich auch immer wieder von außen höre ist, dass auch wenn das jetzige Album anders als das vorangegangene ist, man trotzdem immer noch Tumido raus hört. Das heißt es ist ein Kern da, den man trotzdem immer raushört.

Wir haben also zwei Stücke auf zwei Vinyl-Seiten. Bei einem Stück war die konzeptuelle Vorgabe: White Noise. Und beim anderen Stück, bei „Potop“?
G: Grundsätzlich hatten wir mehrere Ideen. Die Grundidee war, dass es eine Plattenlänge ist. Wenn das Stück aber nur acht Minuten lang gewesen wäre, wäre das auch OK für uns gewesen. Dann haben wir uns im Studio mit den verschiedensten Techniken gespielt, haben verschiedensten Versionen aufgenommen und die, die uns am besten gefallen hat, dann genommen.
B: Wir spielen jetzt seit zehn Jahren und finden es mittlerweile viel spannender, wenn sich die Dinge beim Spielen ergeben als vorher viel darüber reden zu müssen, wie es werden soll. Man kennt sich in- und auswendig.
G: Ein weiterer Einfluss war das Hochwasser in Ottensheim. Da haben wir spontan einen Radausflug zum Kraftwerk gemacht. Als dort die Schleusen aufgemacht wurden, war das ein unfassbarer Lärm.

Die Szene findet sich am Cover wieder.
G: Nicht direkt, aber das war auch dreckiges Donauwasser. Insofern passte es. An der Stelle haben wir dann auch einen Film gedreht. Was uns so faszinierte, war die unglaubliche und spürbare Energie der Fluten.
M: Im Prinzip erzeugt der Sound von derartigen Wassermassen ein heftiges, ein gewaltiges weißes Rauschen. Und obwohl vollkommenes Chaos, ist es nie langweilig und auch nie das gleiche Bild, das sich einem bietet. Eine gewaltige Energie...
B: Das Video passt auch super zur ersten Nummer. Wir haben einfach zehn Minuten lang das Wasser gefilmt, die Kamera drauf gehalten.

Wie kann man sich eure Live-Auftritte vorstellen?
G: Heute zum Beispiel spielen wir vier alte Nummern, die aber neu interpretiert werden, indem sich Mario live einbringt.

Das heißt, dass Mario nicht nur als reiner Techniker fungiert, der euren Sound mischt, sondern sich live aktiv ins Geschehen einmischt.
M: Genau, ich bringe meine Effektgeräte in Stellung, durch die ich dann abwechselnd Bass, Snare und andere Sounds durch schicke und sie verändere.
B: Das, was wir im Studio gemacht haben, nämlich dass wir Sounds verändern und entfremden, tun wir eben auch live auf der Bühne.
G: Und eigentlich spielen wir nur die eine der beiden neuen Nummer, „Hunde“, live, dafür aber wesentlich länger als auf Album.

Ich vermute jetzt einmal, in ziemlich hoher Lautstärke...
B: Die Lautstärke gehört dazu, sie erzeugt Energie.
M: Trotzdem geht es darum, dass man ein Konzert von Tumido auch ohne Ohropax aushalten muss, weil ich das selbst immer als sehr unangenehm empfinde, wenn es so laut ist, dass meine Ohren Schutz brauchen. Die Stöpsel, die man an der Kassa bei Venues bekommt, jene aus Schaumstoff meine ich, nehmen ja die Hälfte der Musik weg. Da bleibt der Hörgenuss auf der Strecke. Die Musik verliert.
G: Es soll nicht die Lautstärke im Vordergrund stehen.

Wie ist das Verhältnis von Fordern und Überfordern? Eure Musik soll fordern, aber soll, darf, kann sie auch überfordern?
G: Schwierige Frage. Es soll jedenfalls ein Sog entstehen, in dem man reinkippen kann. Dazu braucht es eine gewisse Grundlautstärke, die aber nie eine so wichtige Rolle einnehmen darf, indem man jetzt die lauteste Band der Welt oder irgendetwas anderes in der Richtung sein will. Dynamik und Entwicklung sind wichtiger. Es soll einen beeindrucken, aber nicht unangenehm sein.
B: Wie der Gigi richtig gesagt hat, braucht es aber eine gewisse Lautstärke, um jene Körperlichkeit zu entwickeln, derer es bedarf.

Wie würdet ihr eure Musik genremäßig bezeichnen?
B: Wir machen Rock.

Tatsächlich?
B: Noise-Rock ist immer der Überbegriff, mit dem wir bedacht werden.
G: Man kann das ja auch immer schwer beschreiben. Was bitte ist Noise-Rock mit Impro-Einschlag? Kann sich da irgendjemand etwas darunter vorstellen?

Ist die Impro-Schiene unter anderem auch deshalb interessant, weil man dort unter Umständen mehr Geld verdienen kann, als im schwer gebeutelten Pop-Universum?
M: Es gibt bei Tumido ganz eindeutig keinen finanziellen Hintergrund.
B: Jeder von uns hat seine Projekte nebenbei und kratzt die Kohle zusammen, damit es sich irgendwie ausgeht. Mittlerweile trifft man sich bei Tumido nicht mehr so oft wie noch vor Jahren.

Wieso? Weil sich das Geld woanders besser verdienen lässt?
B: (lacht) Nein, weil es sich einfach nur noch dann ergibt, wenn wir wirklich Lust darauf haben, gemeinsam etwas zu bewegen. Dadurch bekommt das Ganze eine neue Leichtigkeit, die auch auf dem neuen Album zu spüren ist. Da geht es nicht darum, irgendwo spielen zu müssen und soundso viele Alben verkaufen zu müssen. Das ist völlig nachrangig geworden.
G: Erwartungen zu erfüllen ist nicht das Ziel. Wir haben jetzt dreihundert Stück pressen lassen und schauen, was passiert.
B: Wir sind auch nicht die Band, die mordsmäßig viel herumtourt. So agiert man meistens, wenn man eine neue Band startet. Man pusht unheimlich. Aber diesen Druck gibt es bei uns nicht mehr, er ist einem echt entspannten Arbeiten gewichen.
G: Der Kampf ist nicht mehr dahinter. Wen wir wieder mal eine Woche auf Tour fahren wollen, dann stellen wir uns eine Route zusammen und fahren los.

Gehen wir noch einmal zum aktuellen Album. Sechzig Minuten Musik. Wie viel ist komponiert, wie viel improvisiert?
B: Der Grundsound war vorgegeben. Wir hatten so um die zehn Ideen, wie die Grundsounds und der Groove klingen sollen. Und dann haben wir jeweils die beste Version genommen und massivst nachbearbeitet

Was kann man sich unter „massivster“ Nachbearbeitung vorstellen?
M: Alle generierten Sounds durch zehn Effekt-Kästchen durchzuschicken und dann noch mal aufzunehmen.
G: Was es von einem Jam unterscheidet ist aber, dass es bei uns immer gewisse Vokabeln gibt, mit denen wir arbeiten. Es geht also nicht darum, irgendwas zu spielen, sondern man arbeitet an einem bestimmten Bild und intensiviert es nach und nach...
B: Ein Jam steuert auf den Höhepunkt hin. Wir aber beginnen am Höhepunkt und arbeiten dort weiter. Dadurch ist man von Beginn an unter Hochspannung und muss sich völlig neu orientieren.

Dadurch kann es auch nicht dahinplätschern wie manche Jam-Sessions, bei denen ewig nichts passiert, bis irgendjemand das Tempo anzieht.
B: Exakt. Dadurch verläuft es sich nicht
M: Die Musik selbst ist so strukturiert, dass es schon ähnlich klingt wie auf Platte, wenn wir live spielen, aber doch auch anders ist. Dennoch wird „Hunde“ jedes Mal zu weißem Rauschen.
G: Man beginnt auf einem Energie-Level, wo sich das Publikum fragt: O mein Gott, wo soll das hingehen? Doch es verdichtet sich immer weiter und wird immer noch intensiver.

Bei „Hunde“ war der Zielgedanke also das weiße Rauschen. Was war der Grundgedanke bei der B-Seite des neuen Albums?
B: Wir wollten etwas zu elektronischen, tanzbaren Rhythmen entwickeln, sie zerfallen lassen und wieder zusammen setzen.

Wieso habt ihr „Hunde“ auf dem kleinen Label Interstellar Records veröffentlicht?
B: Das war eine klare Entscheidung, weil Label-Boss Richie ein Freund von uns ist
Er war schon mit auf Tour. Und da wir unbedingt nur ein Vinyl machen wollten, war das eine fast logische Entscheidung.
G: Interstellar Records gibt es jetzt schon zehn Jahre und das Label ist in Italien, Kroatien gut vernetzt. Letztendlich ist die Szene, in der wir uns bewegen, ja auch überschaubar.
B: Und abgesehen davon, dass die Entscheidung von vorneherein feststand, traut sich heute auch kein Label mehr, eine neue Band aufzunehmen. Man kennt uns zwar im umliegenden Ausland, dennoch müsste man uns als Act, wenn wir darüber hinaus Erfolg haben wollen, aus Labelsicht neu aufbauen. Die Möglichkeiten sind aber sehr begrenzt, weil das Risiko aus Labelsicht zu groß ist. Selbst etablierte Acts verkaufen nichts mehr. Umso wichtiger ist es, dass man kleine Labels wie Interstellar, die gut vernetzt und sehr aktiv sind, stützt und wieder mehr auf den regionalen DIY-Grundsatz setzt. So läuft es noch am besten, es passiert am meisten, und der persönliche Kontakt ist gegeben.
G: Es passiert ja wirklich viel bei Interstellar. Da bemüht man sich und das gibt einem ein gutes Gefühl.
(MICA.AT)

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