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18/07/17 - news

discovery



EXILES ON MAINSTREAM

is a project of Rhizom / Graz / Austria as part of the V:NM festival. listening sessions, statements, discourse, artwork, installation with following amazingv austrian labels: chmafu nocords, god records, rock is hell, epileptic media, numavi records and interstellar records.
this project runs from may 23rd till may 27th 2017 at Rhizom / Palais Attems / Graz.

[rhizom.mur.at]

supported by:



[ske-fonds.at]

INT015 - FLU.ID



INT 015 | 10"
FLU.ID new imperial sadism

release date: sept. 1st 2007

"rhythms get fractured like bones" as boris (volt) put it.
noise meets hard meets rock meets grind meets core. or so, they say.
to all of you who need some kind of categorization.
7 songs that fight boredom, pure energy on stage as well as recorded. ladies and gentlemen, fasten your seatbelts!

/a1 ordinary different
/a2 necromancer
/a3 enthymen
/b1 new imperial sadism
/b2 pens are friends
/b3 3
/b4 estonia flutet die titanic

line-up:
kroEVER (git, voc)
rOeder (bass, voc)
xaver (drums, voc)

recorded at: clouds hill studios hamburg in may 2007
engineered, mixed by: johann scheerer
mastering by: chris von rautenkranz at soundgarden studios hamburg
artwork by: danilo

downloads:
artwork [tif]
int015-mp3 [mp3/zip]
int015-flac [flac/zip]

reviews:
FLU.ID sind eine dreiköpfige Band aus dem Osten unseres schönen Landes. Besonders interessant an ihnen ist, dass alle drei Mitglieder neben ihren Instrumenten Gitarre, Bass und Schlagzeug auch noch gleichberechtigt am Gesang tätig sind. So unorthodox wie die Besetzung der Rollen ist auch ihre Musik selber. „New Imperial Sadism", welches das zweite offizielle Release von FLU.ID ist, lässt sich musikalisch nur schwer fassen.
Im Mittelpunkt steht wohl das Chaos. Denn davon haben die Jungs einiges anzubieten. Selbiges mixen sie mit Elementen aus dem Hardcore, Punk, Rock, Noise und Grind. Daher erinnern sie auch an eine Vielzahl von Bands. Hierzu zählen meiner Meinung nach THE 244GL, HEAVY HEAVY LOW LOW, LOVE LOST BUT NOT FORGOTTEN oder auch THE SMACKDOWN. Insgesamt gefällt mir die 10" richtig gut. Die Jungs bieten sowohl eine Menge Krach und derbsten Groove als auch ruhigere Töne. Letztere finden vor allen Dingen im Titeltrack ihren Platz, welcher ganz im Gegensatz zu den restlichen Songs mit elektronischen und verstörenden Klängen aufwartet.
Mein Fazit: Es ist immer schön, neue Bands mit soviel Potential wie FLU.ID kennen zu lernen. Freunde chaotischer Klänge mit viel Gekreische werden sich freuen. Wie ich aus der Platteninfo schließe gibt es dieses Album allerdings leider nur als 10", das heißt nicht als CD. Das wäre zum Beispiel für mich schon wieder schade, da ich so nie in den Genuss dieser Band gekommen wäre. (BURN YOUR EARS marcus

Um Interstellar Records war es, zumindest hierzulande, in letzter Zeit ja etwas ruhiger geworden, Zeit also, dass das österreichische Noisy-Label um Mastermind Richard Herbst und mal wieder mit einem neuen Output bedient. Flu.id bieten dabei auf 'New Imperial Sadism' genau die Musik, die man von Label und Band erwarten darf: Grind meets Hard meets Core - so steht es auch im Waschzettel. Auffällig ist die hohe Soundqualität und die enorme Tightness der Instrumentalisten; mich erinnert das persönlich sehr an ältere Unsane-Scheiben, auch wenn Flu.id im Vergleich dazu gerne mal ein bisschen epischer zu Werke gehen. Aufgenommen im Clouds Hill in Hamburg unter der Obhut von Johann Scheerer und gemastert von keinem geringeren als Chris Rautenkrantz hat die Band ganz offenbar auch keine Kosten gescheut, um uns 18 Minuten lang feisten Noise-Stoff um die Ohren zu prügeln - wir warten gebannt auf mehr. (NOISY NEIGHBOURS kai)

Die Träume von Fans von Unsane oder The Locust gehen hier in Erfüllung. Noise Rock und metallischer Hardcore in einer Liaison der Schmerzen. Tut aber gut gleichermaßen.
Der Osten von Deutschland scheint in letzter Zeit guter Nährboden für Noise Rock zu sein wie diesen Stil Sonic Youth eben nicht spielen. Nach den, von Bandgefüge Verwandten, Volt und Dyse, ist Flu.ID die nächste Combo die ihren Rock mit der Wut von Hardcore und der Genauigkeit von Metal runterzelebriert, als müssten Wände niedergerissen werden. Zeit dafür gibt es auf dieser 10" natürlich nur begrenzt. Wo ihre Interstellar-Labelkollegen Men Killing Men bauchgetriebener klingen, sind Flu.ID berechnender, aber natürlich kein Stück weniger heftig. Mehr Wut kann man (wieder einmal …) in den Gesang, oder besser gesagt: in das Geschrei nicht legen. Track zwei klingt zu Beginn (wohl wegen der Guestvocals einer ominösen Jessica) wie ein epileptischer Ausraster von Mickey Mouse bzw. der Blood Brothers. Die B-Seite beginnt mit unschuldigem Bass- oder Electrogeklimper wie man es auch nach etwa 30 Sekunden auf der "Safety Second Body Last" EP von The Locust findet, nur plus Babygeschrei. Der bekannte Trick funktioniert aber auch im Titeltrack von "New Imperial Sadism" wieder: Der anschließende Einsatz von kroEVER, rOeder und xaver ist der Sauerstoff für das Feuer eines jeden Moshpits. "Estonia Flutet Die Titanic" zum Abschluß dürfte dann wohl auch das ultimative Statement in Sachen Härte innerhalb dieses Sounds sein.
Hörer aller oben erwähnten Bands können sich das Probehören eigentlich sparen und gleich zugreifen. Man kann übrigens auch gespannt sein was die neue Partnerschaft mit Exile On Mainstream Records noch bringen wird. (ECORDER.AT franz keiblinger)

Nach Monaten ein beeindruckendes Live-Erlebnis nachzuvollziehen ist schwer, aber die "New Imperial Sadism" 10" von FLU.ID aus Chemnitz hilft dabei. Die machten in Köln den Opener von UNSANE und lieferten dabei so eine unglaublich brachiale, laute Show ab, dass die Headliner dagegen geradezu verblassten. Und vor allem: Die waren noch richtig konventioneller Rock'n'Roll gegenüber dem bösen Bastard des Trios, das sich seine EP von Herrn Rautenkranz hat mastern lassen. Komplexe, sich windende Strukturen treffen auf bösartigsten Gurgelgesang, dazu wühlen sich tiefste Bass-Frequenzen in die Eingeweide und skalpellscharfe Gitarrenriffs assistieren. MELVINS meets BUTTHOLE SURFERS meets UNSANE, behaupte ich mal. Um Interesse zu wecken, sollte das ausreichen. Oder noch besser: Live anschaun. (OX-FANZINE joachim hiller)

Bohren mal anders. Als Insistieren und Aufbegehren auf Instrumenten, im klassischen Rocktrio und mit Kreischvocals Wut kanalisieren. FLU.ID finden zwischen Noiserock und Grindcore ihre Heimat, und prügeln sich mit rasender Energiw durch sieben Songschlachtrösser. Auch wenn es auf der Seite B recht langsam experimentell angeht, ist die 10inch auch aufgrund der weltwirtschaftspolitischen Lage treffend betitelt: "New Imperial Sadism". (SKUG Alfred Pranzl)

Volle Lärmkraft voraus in Richtung imperialem Sadismus. Neuer imperialer Sadismus sogar. Flüssiger neuer imperialer Sadismus? Na ja, lassen wir das. Flu.ID gehören zu den Formationen, an deren Songtiteln man schon ablesen kann, dass ihre Musik schräg und massenuntauglich klingt.
Giftiger Noisegrind mit polyrhythmischen Strukturen, aber trotzdem keine musikstudentischen Elaboriertheiten sondern eher mit der Faust um die Ecke in die Fresse. Zwischendurch auch mal gediegenen groovend und mit Indiemelodien gespickt, dann aber immer wieder eisern auf dem Gaspedal hängend oder zumindest im aggressiven Breakmodus hyperventilierend. Die Stimmbänder des Frontkreischers dürften nach einer Liveshow der Ostdeutschen ebenso brennen wie die Tentakel des Drummers verheddert sein.
Haben die Jungs sich für "Necromancer" Atari Teenage Riot und Today is the Day zur Jamsession eingeladen? Klingt fast so. Wer das schon für Wahnsinn hält, dürfte sich über den fünfminütigen Anteil (bei einer Gesamtspielzeit von unter 20 Minuten) an spärlicher Geräuschkulisse mit ein paar Elektrovibes wohl ernsthaft aufregen. Ist auch wirklich superflu.ID. Dann lieber die gnadenlose Noisewalze "Estonia flutet die Titanic" zum Abschluss. (METALSPHERES.DE volker)

kroEVER, rOeder und xaver schimpfen sich die drei Flu.Iden aus dem Osten Deutschlands und stampfen in klassischer Besetzung und mit kleinen Samplerspielereien alles zusammen, was geht. Tiefergestimmte Saitensektion rollt mit fettem Schlagzeug Berge nieder und wie da die Stimmbänder gequält werden – kann das noch gesund sein? Gretchenfrage beiseite schieben, man nennt das pleasure through pain und es funktioniert einwandfrei. Mit Unsane, Volt und Dÿse wurden bereits Musikabende bestritten und vielleicht kann man sich jetzt auch die Richtung vorstellen, in die diese drei Herren schlagen. Auf dieser 10" werden gelungene Momente vertrackter Selbstbeschädigung präsentiert und gehen direkt in die Nackenmuskeln, von wo aus dann alles von selbst funktioniert. Hartes Brett, direkt über den Schädel gezogen: Aua, ist das geil! (ROKKO'S ADVENTURES rokko)

Konturen sind da, um keine zu sein. Ausufernde Energie in ständig wechselnden Erscheinungsformen, eine Intensität zieht der nächste eins über, wilde Trips mit viel Spaß der harten Sorte und ganz wenig Raststationen. Abwechselnd und Kurzweil werden in Neonrot und riesengroß gschrieben, nur die Vocals drehen sich gelegentlich im Kreis ermüdenden, weil oft allzu gleichen Metal-Gegröls. Gelärmt wird, was sich großartig anfühlt und keine Angst davor hat, nach drei Sekunden zu sterben. Ideen werden nicht gehütet und entfaltet, sondern rausgeschossen. Mensch hat ja genug davon. Töne als Geschenk aus der Kanone. Gestampfe gebärt Speed, Jesus Lizard knutscht Neurosis ab, DoomIndieNoiseIrgendwasGeiles mit Chamäleonfunktion mastubiert im Schulbus (Durchschnittsgeschwindigkeit: 240 km/h), während schräge Zerlegungen von Hau-drauf-Powerchords zerkeilt werden. Ach ja, das Schlagzeug klingt nach Pappkarton. Wie überhaupt die Produktion so viel Wert auf Brillanz legt wie Dracula auf Sonnenbaden. Trash ist fesch. Flu.id erfinden das Rad nicht eu, aber Bands wie diese zegen, wieso es läuft. (FREISTIL s.rois)

Flu.Id aus dem Osten der Republik liefern mit dieser EP bereits ihre zweite Veröffentlichung ab. Hier bekommt der geneigte Hörer eine sehr krachige Mixtur aus Post-Hardcore, Noisecore und Rock zu hören. Vergleichbare Bands sind schwer auszumachen aber im Umfeld von Unsane ist man sicher nicht völlig falsch aufgehoben, auch wenn Flu.Id noch ein ganzes Stück turbulenter und schräger zu Werke gehen. Die sieben enthaltenen Songs stecken voller Energie und wechselnden Arrangements. Hier trifft ein Blastbeat kurz auf vertrackte Breaks. Kurz vor dem hyperventilieren wechselt die Band ins gedrosselte Tempo und bearbeitet den Hörer weiter mit wuchtigen monotonen Riffs die in die Magengegend abgefeuert werden. Das ist oft so liebenswert wie ein Zahnarztbesuch, aber eben wesentlich spannender. Der fiese keifende Gesang passt da ebenfalls gut ins Bild. Plötzlich herrscht Stille bevor der Titeltrack als Zwischenspiel seltsame elektronische Soundfragmente zelebriert. Die einzige Wirkung die dieser Track entfesselt ist Übelkeit. Zum Glück geht es dann wieder mit regulären spastischen Songs weiter. Insgesamt sind Flu.Id sicherlich eine interessante Band, der allerdings etwas mehr Griffigkeit gut zu Gesichte stehen würde. Wer es gern abgefahren und verstörend mag ist hier aber goldrichtig. (HELLDRIVER.DE rg)

All right, so I made two mistakes right there before I even started. At first, I wrote "Fluid" and not "Flu.ID" as the record actually says and as it seems to be important to the band. Probably because there is some hidden meaning in this kind of lettering (the identification of influenza virus, or something? Am I close? No?), or because they don't want to be mistaken with the Grunge-band that released a few record about fifteen years ago on Sub Pop and Glitterhouse records, or probably just because. Next I played this ten inch on the wrong speed. As if releasing a 10" vinyl record isn't old fashioned enough. Jeez, nobody would mistake the two bands anyhow, because the kind of energetic impact and full power impact Flu.ID (see there, I did it, but it will be the last time...) manage to kick in and then enhance was never closely achieved by the old Grunge rockers anyway.
I like this trio especially when they kick it fast and tight, like on "necromancer", where they start off like a mixture of death metal and the Ruins, which actually is not too far apart, if you think about it, and then a voice starts screaming and then it is all off and on top of itself suddenly. Pure sonic pleasure derived from power noise core. This kind of music was always meant to free people from their everyday treadmill. From the grey and bleary eyes on the bus, the rainy days moving back and forth between the small flat and the office space, the brightly yet inhumanly lit offices and their neon lights turning everything into this strange computer brown-white-pastiche that all computers come in. (Except for those Apple-gadgets, I know, I know, but if you fall for those, you are apt to fall for a lot of other things as well.) In theory, the dischordant, superficially chaotic structures of the music together with the heaviness and tightness of the punch it emits, is meant to reap people from their dreary lives, to kick them out of their numbed and mindless existence and to open their circuits with a small but heavy overdose of power to the idea that there is something else out there that is worth living for.
Then these people are meant to start their own bands, in turn infusing the virus, for it is a mind-virus, into other people while via the means of the band being able to keep themselves away from the threat of being sucked into the same old motions again and again. Until more and more bands turn on their amplifiers and their mics and start ripping out crunching noiserock (actually, noiserock works a lot better in this respect than any kind of electronic music...) until the whole globe is covered in one big sonic boom of pounding drums, bass and guitars. Which will stop the earth rotating and blow it out of its orbit and into space, where, covered in endless night, the people on earth will celebrate a never ending party.
So, that is theory, what is reality? After the first wave of noise rock bands hit us, some conspiracy theorists will start to blame the producers of instruments and amplifiers to have started the trend to sell more instruments. Some of the people still in bands will pursue their regular careers at the side, earn more money and then leave bands to buy a flat, get married, have babies, buy a big car, and die. Others will remain in bands, but unable to ever write a decent riff or even a song, will waste away their time, until the social security system swallows them up. Yes, something like this, I have seen it all, over and over again. Nevertheless, it is damn important that there is always new bands trying and trying, and hopefully, there always will be.
Back to Fluid, who are really a great, pounding, punching, kicking, hitting power three piece, They combine the energy of early Machine Head (this comparison, of course was fed by the experimental / electronic bits and pieces that stand out between the songs on side 2) with the screaming force of dark and brooding heaviness such as Elodea or Membrane and then combine it with the raging insanity of the Ruins. It can't really be any cooler than that, right? Probably, Men Killing Men comes close in cooleness, but that’s about it... . (CRACKED georg)

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