update

04/08/17 - int040
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30/07/17 - int039
30/07/17 - int037
22/07/17 - int040
18/07/17 - news

discovery



EXILES ON MAINSTREAM

is a project of Rhizom / Graz / Austria as part of the V:NM festival. listening sessions, statements, discourse, artwork, installation with following amazingv austrian labels: chmafu nocords, god records, rock is hell, epileptic media, numavi records and interstellar records.
this project runs from may 23rd till may 27th 2017 at Rhizom / Palais Attems / Graz.

[rhizom.mur.at]

supported by:



[ske-fonds.at]

INT002 - QUETZAL



INT 002 | LP
QUETZAL dead end tracks

released in 2001 (in cooperation with CONSPIRACY REC.)
INTERSTELLAR REC. 002 - LP
CONSPIRACY REC. 017 - CD


after a mysterious void and temporary pit-stop QUETZAL obviously refuelled their abilities, delivering their second full-length album. 'dead end tracks' was recorded and mixed during 2000 and 2001 by glendalLange and elko blijweerdt, who previously worked with Front 242, Dead Man Ray, Rudy Trouvè. this album is open and spontaneous, intense and delicately fragile at times, quetzal's music grabs you with their blend of wholehearted rocking walls of guitar and their subtle, touching approach to melody and harmonies, adding beautiful cello and violin arrangements.

/a1 touch
/a2 happy song
/a3 dead end trip
/a4 focused blindness
/a5 let them in
/b1 prejudice panic
/b2 ceren
/b3 party of ruin
/b4 thought i was counting

line-up:
mattias cre
wannes cre
peter hassaers
jorg strecker

recorded by: glenda lange and elko blijweerdt
mastering by: uwe teichert
artwork by: janus prutpuss

downloads:
artwork [tif]
int002-mp3 [mp3/zip]
int002-flac [flac/zip]

reviews:
Depuis leurs premiers essais, ce groupe flamand a toujours développé une personnalité étrange. Sans doute particulièrement sensible à la scène de Washington DC, ou à une certaine vision de l'émocore, le groupe, s'il joue sur les mêmes contrastes son clair / explosions noisy, ne ressemble pourtant pas à ses confrères. Le son et les breaks sont différents. Le chant s'échappe souvent vers des sonorités plus criarde, accentuant l'aspect métallique du son… C'est sans doute ce manque de rondeur qui me fait parfois rester sur ma réserve. Ce disque, comme les précédents, manque de chaleur et de profondeur. Peut-être est-ce dû au son ? Pourtant, Quetzal sait jeter ici ou là quelques perles émotionnelles, souvent subtiles et toujours étrangement maléfiques. Je ne parle pas de leur ballade acoustique sans grand intérêt, mais plutôt de leurs montées tendues au point d'en exploser de l'intérieur. Le groupe possède vraiment de jolis atouts pour séduire, mais il demande encore quelques efforts à l'auditeur si ce dernier veut vraiment découvrir ce que cache leurs chansons… Espérons que cela ne soit qu'une histoire de son car leur émocore, loin des diverses modes qui sévissent autour d'eux, ne demande qu'à être découvert. (POSITIVE RAGE mg)

I've never heard of QUETZAL before, although they´ve already released a CD and a split 7" with Starfish Pool, and I'm beginning to regret it! 'Dead End Tracks' is a really good piece of music consisting of passionate, driving and emotional hymns. Everyone except for the drummer is singing, which creates a quite unique atmosphere with nice contrasting voices. Great! In addition the songwriting is really diverse ranging from complex and rocking songs, who remind me of early At The Drive In sometimes, to a song featuring violin and cello. The lyrics are on the personal side of life and the artwork is done very well, too. Reviewing this is nearly like writing a letter to the one you love, the right words are hard to find. So get this and fall in love today!(ENOUGH FANZINE jan)

QETZAL aus Belgien dürften hierzulande noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt sein, selbst obwohl die Band mit 'Dead End Tracks' bereits ihr nach dem 98er Werk 'The Messenger Lies Bleeding' nun zweites Album auf dem sehr feinen und absolut geschmackssicheren Label Conspiracy Records herausbringt, welches sich neben der Labeltätigkeit auch noch um den Vertrieb der 'Produkte' solch ebenso ungewöhnlicher und besonderer Läden wie Hydrahead, Grave Romance, Neurot, Skingraft etc. kümmert und zuletzt u.a. Platten wie die phantastische 'Celestial' von Isis oder Cave In's 'Jupiter' veröffentlichte.
Und da QUETZAL vom Sound her nicht wirklich viel mit den genannten Bands gemein haben, weshalb führe ich das dann in diesem Zusammenhang an? Naja, es geht eben mal wieder um ziemliche Spartenkacke, die sich nicht gerade leicht einsortieren lässt, um Hardcore der besonderen Art eben, der die üblichen Schubladen bei weitem sprengt. Wenn man wollte, könnte man QUETZAL am ehesten noch mit dem Schlagwort 'Screamo' versehen, gerecht wird man ihnen damit aber auch nicht wirklich. Geschrieen wird auf 'Dead End Tracks' zwar gerne und viel (wenn auch insgesamt weniger als auf 'The Messenger ...'), aber dennoch gehen QUETZAL allein durch den Einsatz solcher Instrumente wie Geige und Cello über das Übliche weit hinaus, ohne jedoch gleichzeitig in irgendwelchen wichtigtuerischen Artrock-Gefilden zu versacken, dazu ist es immer noch zu organisch und songorientiert das Ganze. Vielleicht hilft es auch, um ein ungefähres Bild vom Sound von QUETZAL zu bekommen, wenn man sich vor Augen führt, mit welchen Bands die vier Belgier schon die Bühne teilten, und da würe u.a. Submission Hold, At The Drive-In, Milemarker oder auch die Süddeutschen von Monochrome (Ex-Dawnbreed) zu nennen, und in den ruhigen, teils akustischen Momenten von 'Dead End Tracks' strahlen QUETZAL in etwa vielleicht auch eine Atmosphäre aus, wie man sie von den letzten beiden Neurosis Platten (die mit den Albini-Produktionen) kennt und schätzt.
Also wie gesagt, wer mal wieder eine absolut anspruchsvolle, wirklich künstlerische, aber dennoch hörbare Hardcore-Platte hören möchte von einer nahezu vollstöndig (und das ziemlich zu Unrecht) unbekannten Band, die darüber hinaus in einer absolut aufwendigen Digipackversion mit Prägedruckcover daherkommt, sollte Quetzal unbedingt antesten und die Augen offen halten, denn irgendwann Ende des Jahres wollen QUETZAL endlich auch für ein paar Shows nach D-Land kommen. Sollte man nicht verpassen, das.
(BROKEN VIOLENCE Thomas Jänsch)


interviews:
QUETZAL aus Belgien sind, obwohl schon 1998 ihre erste Platte 'The Messenger Lies Bleeding' erschienen ist, hierzulande sicherlich noch nicht sonderlich bekannt, selbst wenn sie unter anderem schon mit (durchaus auch musikalisch vergleichbaren) Bands wie At The Drive-In und Milemarker tourtechnisch unterwegs waren und das feine belgische Conspiracy Label (u.a. auch Cave In & Isis sowie Distribution für Labels wie Neurot, Hydrahead, Snuff, Skingraft, Subdeviant etc.) für die Veröffentlichung ihrer Platten verantwortlich zeichnet.
Nunmehr, drei Jahre nach ihrem Debüt, erschien mit 'Dead End Tracks' vor kurzem das zweite QUETZAL Album, das zusätzlich zu den schon von 'The Messenger Lies Bleeding' bekannten exzessiven 'Screamo-Exzessen' mit etwas verfeinerten Songstrukturen und auch vermehrt ruhigen Elementen aufwartet, wobei die drei von insgesamt vier am Gesang beteiligten QUETZAL-Leute immer noch genug in der Gegend herumschreien und Liebhaber des doch recht beliebten Schrei-Cores vollauf zufrieden stellen dürften, zumal sich QUETZAL auch was Komplexität und Abgefahrenheit angeht absolut nicht lumpen lassen und mit den besten dieses Genres voll und ganz mithalten können.
Gründe genug also ein Interview mit QUETZAL zu planen, wobei sich die Durch- sowie Ausführung in diesem Fall jedoch irgendwie mit einigen Hindernissen gestaltete. Nach einigem Hin und Her klappte es dann jedenfalls erst mal doch noch und ich hatte QUETZAL-Gitarrist Wannes an der Strippe, der mich vom sogenannten 'Conspiracy house' aus anrief. Dieses Haus ist irgendwie so eine Art Conspiracy Records Headquarter, von wo aus das Label operiert, wo gleichzeitig aber auch gewohnt wird, und unter anderem lebt auch Quetzal Drummer Hassi in diesem Gebäude, während mein Gesprächspartner Wannes anscheinend in einem Van wohnt, der in der Nähe des Quetzal Proberaums geparkt ist.
Seit der Veröffentlichung von 'The Messenger Lies Bleeding' sind ja wie bereits gesagt einige Jahre ins Land gegangen, weshalb ich erst mal von Wannes wissen wollte, weshalb man denn bei QUETZAL solange für den Nachfolger 'Dead End Tracks' gebraucht hat.
Wannes: "Hm, stimmt, es hat schon ziemlich lange gedauert. Aber bei uns dauert es irgendwie immer ziemlich lange, bis wir einen Song fertiggestellt haben, oder anders gesagt, bis wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sind, und damit meine ich alle von uns. Dazu kam diesmal, dass vor ungefähr zwei Jahren unser anderer Gitarrist Jorg für ein Jahr nach Asien gegangen ist, um dort für eine Weile herumzureisen und andere Länder und Kulturen kennen zu lernen. Und das bedeutete für QUETZAL, dass wir für ein Jahr überhaupt nicht gespielt haben. Und QUETZAL ist bestimmt keine Band, die eben mal, wenn es sich so ergibt, einfach Gitarristen oder Drummer auswechselt.'
Und so bestehen QUETZAL auch schon seit ca. zehn Jahren aus denselben vier Leuten (und das wären also Jorg (Gitarre, Vocals, Violine), Matthias (Bass, Vocals, Cello), Hassi (Drums) und eben Wannes (Vocals, Gitarre))."Und wir sind vor allem zusammen in einer Band, weil wir Freunde sind."
Neben der Band QUETZAL gibt es übrigens auch noch ein paar obskure Nebenprojekte, deren Namen ich jedoch absolut nicht verstanden habe und von denen es bislang wohl auch noch keine Tonträger gibt, und über ihr diesbezügliches Engagement hinaus ist man bei Conspiracy Records und seinem Umfeld auch noch eifrig dabei, Konzerte, Ausstellungen etc. zu organisieren.
Als nächstes fragte ich Wannes, ob sich QUETZAL eigentlich als 'Hardcore Band' sehen (was immer man auch darunter verstehen mag), denn im Prinzip ist Conspiracy ja schon eine Art Hardcore-Label (so ist ihre Abkürzung übrigens vielsagend einfach "CoRe" ..., Anm. d. Verf.), auch wenn manch einer sich schwer tun wird, Conspiracy Records einen bestimmten Sound zuordnen zu wollen, denn den gibt es eigentlich gar nicht. Gemein scheinen alle ihre Bands nur zu haben, dass jede für sich ziemlich ungewöhnlich ist und einen ganz eigenen Sound pflegt, und bei QUETZAL ist das dann eben eine Art 'Screamo' mit wilden hektischen Passagen als auch ruhigen Momenten, in denen eben auch vergleichsweise ungewöhnliche Instrumente in diesem Zusammenhang wie Geige und Cello zum Einsatz kommen.
Wannes: quot;Also den Begriff 'Emo' hören wir, was QUETZAL angeht, auch immer wieder, aber ich denke nicht, dass es das besonders gut trifft. Andererseits ist es das vielleicht noch am ehesten, wenn man unsere Musik beschreiben will ... obwohl ich diese Kategorisierungen und Schubladisierungen, was Musik angeht, wirklich überhaupt nicht mag. Wenn ich QUETZAL selber zu beschreiben hätte, würde ich wahrscheinlich sagen, dass es sicher irgendwas mit 'Core' zu tun hat, wobei das Spektrum von ganz soft bis ziemlich hart reicht, und dann haben wir bisweilen ja auch ziemlich komplizierte Songstrukturen, Tempowechsel ..."
Aus irgendwelchen mysteriösen Gründen war an dieser Stelle der QUETZAL-Mitschnitt meines verfickten ABs mitten im Band zuende, weshalb ich die wichtigsten Informationen, die Wannes mir im Verlaufe unseres Gesprächs noch zukommen ließ, hier kurz aus dem Gedächtnis wiedergeben will.
So fragte ich z.B. noch nach dem Namen 'Quetzal' der Band, was, wenn man diesen Begriff meinetwegen in Suchmaschinen eingibt, zu Trefferquoten v.a. auf lateinamerikanischen Sites führt oder Projekten, Zeitungen etc., die sich mit lateinamerikanischen Themen beschäftigen. Doch eigentlich ist ein Quetzal eine Vogelart, die auf Guatemala vorkommt mit der Besonderheit, dass diese Vögel anscheinend ziemlich schnell eingehen, wenn man sie in Käfige sperrt, sie also nur in Freiheit existieren können.
Das aufwendige Coverartwork von 'Dead End Tracks', welches mit so eigenartigen Stahlgerüstmotiven und Prägedruck daherkommt, wurde übrigens von einem belgischen Künstlerkollektiv namens 'Prutpuss & Matthematique' entworfen, und irgendwann Ende des Jahres wollen QUETZAL auch einige Gigs in D-Land spielen, einen davon u.a. mit Planesmistakenforstars in München. Und wer ein bisschen Geschrei in seinem Emo mag und komplexen, vertrackten Songstrukturen nicht abgeneigt ist, sollte sich QUETZAL live, wenn sich denn die Gelegenheit bietet, nicht entgehen lassen.
Bis dahin können Interessierte ja schon mal auf die beiden bisherigen und in der Tat ziemlich exzellenten Tonträger zurückgreifen.(BROKEN VIOLENCE Thomas Jänsch)

recent releases

 

ÄFFCHEN & CRAIGS


INT041 | LP
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INT040 | LP
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STEFAN FRAUNBERGER


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INT038 | LP
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INT033| LP
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INT032| CD/LP
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INT030| MC
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INT028| 4x7inch-Box
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INT027| LP
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NI


INT026| LP
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